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Jetzt mit neuer Adresse:
Johannes Johne Rudolf-Sendig-Straße 19 01814 Bad Schandau
Tel.: 035022/42431 Handy: 01725356467 Fax: 035022/92690
e-mail: johne@urlauberpfarrer.de
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Du möchtest gerne mal König sein- Du kannst es!
Du wärest gerne eine Schmusekatze?- Dann sei es!
Einmal den absoluten Chef spielen!- Dann tu es!
Du träumst von einer Existenz als Cowboy, Ritter, Prinzessin, Fee oder Kräuterhexe...? Warum nicht?!
So könnten die Worte eines „Motivationskünstlers“ lauten, falls es so etwas gibt.
Alle Menschen haben „Träume“, aber wir müssen feststellen, dass nur die wenigsten davon in Erfüllung gehen.
Manchmal wird ein ermutigendes Wort dabei tatsächlich „auf die Sprünge verhelfen können“. Aber viel öfter werden wir die Erfahrung machen müssen, dass „Träume Schäume sind“. – Wie schade!
Die FaStNaChtSzEiT gibt uns Gelegenheit, aus dem grauen und sorgenvollen Alltag herauszutreten: Unter einer Maske, von der wir meinen, dass sie zu uns passt, versteckt, können wir uns wenigstens für ein paar Stunden im Jahr geben, wie wir sind oder wie wir uns wünschen zu sein. Du kannst deine Träume erfüllen, einmal so richtig „das Kalb austreiben“!
Nach dieser einen, „dafür vorgesehenen Nacht“ jedoch beginnt das Leben in einer anderen Tonart, die Fastenzeit. Deshalb auch der Name „Fastnacht“, die Nacht vor dem Fasten.
Jeder Christ weiß, was das bedeutet: Jetzt geht es um Umkehr und Neuorientierung, und dazu ist mancherlei Verzichtleistung dienlich: Alkohol,Nikotin, Süßigkeiten und andere Genussmittel werden nur eingeschränkt verbraucht. Mancher verzichtet sogar ganz darauf! Vielleicht isst man auch einfach ein bisschen weniger. Und siehe da: Es ist zu bemerken, dass das für Körper und Seelegut ist! Man sagt, dass dadurch der Geist rege werde. Diese Dinge werden in vielen Religionen gepflegt. Aber auch die Menschen, die keiner Religion angehören, wissen um den Wert des Fastens, die Sportler zum Beispiel und die „Berufsschönheiten“...
Auch Jesus hat sich eine gewisse Zeit zum Fasten zurückgezogen. In einer 40 Tage währenden Fastenzeit in der Wüste hat er den Versuchungen des Teufels widerstanden und hat wichtige Dinge für sein Leben erkannt.
Die Fastnacht und die darauf folgende Fastenzeit können uns, vielleicht mehr oder weniger unbewusst, daran erinnern, wer wir sein wollen oder auch vor Gott sein sollen. Und das Ablegen der Masken und Kostüme kann Anlass sein, ein wenig darüber nachzudenken, was man noch so ablegen könnte: schlechte Gewohnheiten und Charaktereigenschaften zum Beispiel. Das wird einige Mühe kosten, aber verspricht Erfolg. Es kann zu einem großen Erfolgserlebnis werden, wenn wir plötzlich auch ohne Maske sind, wie wir eigentlich sein sollen oder wollen. Darum noch einmal:
Ritter sein – Du kannst es!
Zumindest den Edelmut eines Ritters kannst du dir angewöhnen oder das Führungstalent eines Chefs oder auch die Weisheit einer Kräuterhexe...!
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